Tapeten mit Struktur

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Wenn einmal die Entscheidung schwer fällt und man überhaupt nicht weiß – welche Tapete ist die richtige für die eigenen vier Wände?
Dann greifen doch noch viele zur einfach strukturierten Tapete. Aber auch hier hat man vielseitige Möglichkeiten Gestaltung an die Wand zu bekommen.
Denn nicht nur die gute alte Rauhfasertapete bietet der Wand Struktur, sondern die Strukturtapete setzt einen neuen Trend.
Ob schlicht weiß oder in vielen bunten und verrückten Farben, ob fürs Wohnzimmer, Schlafzimmer oder die Küche, die Auswahl ist groß.

Doch welche Tapeten zählen zu den “Struktur-Tapeten” und woraus besteht sie? Hier ein paar hilfreiche Informationen:

Die Strukturtapete wird auch Relieftapeten oder Leimdrucktapete genannt. Das Besondere: hier schaut nicht nur das Auge hin, sondern unser Tastsinn wird ebenso angesprochen. Denn Tapeten mit Struktur haben nicht nur einen optischen 3D Effekt, sondern lassen sich wunderbar ertasten. (Das Schöne: kleine Unebenheiten in und auf der Wand fallen gar nicht so stark auf, wie bei glatten Tapeten!)
Diese Strukturen gelangen auf verschiedene Weisen auf die Tapete. Meistens ist die Tapete geprägt oder durch einen speziellen Auftrag beschichtet worden. Der Materialauftrag besteht in den meisten Fällen aus PVC Aufschäumung.

Auch die Strukturtapete ist heute mit einem Vliesträger erhältlich. Dies bedeutet ganz einfach, dass sie uns viel Arbeit beim Tapezieren und auch wieder beim Entfernen erspart.
Vliestapeten oder Tapeten mit einem Vliesträger sind nämlich durch die spezielle Wandklebetechnik anzubringen. Das bedeutet, dass wir die Wand direkt einkleistern und die Tapete dann anbringen. Der so genannte Vliesträger hat den großen Vorteil, dass sich die Tapete restlos von der Wand wieder abziehen lässt.

Aber zurück zur Strukturtapete. Nach dem Tapezieren können Tapeten mit Struktur mit der gewünschten Innenraum-Farbe überstrichen werden. So erhält man einen robusten Wandbelag, der sich auch mehrmals überstreichen lässt. Wenn man sich an der ursprünglichen Farbe satt gesehen hat, trägt man einfach eine neue frische Farbe auf. (Aber Achtung: Ist die Struktur sehr fein, geht sie auch schnell bei mehrfachen Überstrichen verloren…)

Wer sich einen besonderen 3D Effekt an der Wand wünscht, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die ausgiebige Musterauswahl der Kollektion “Patent Decor 3D” von der Marburger Tapetenfabrik werfen. Von grafischen Mustern bis hin zu aufwendigen Ornament Mustern findet man in dieser Tapetenkollektion so einiges.
Auch die Vliestapeten der “Schöne Decke” Kollektion, ebenfalls von Marburger Tapeten, bilden eine gute Grundlage für eine einfache, aber schöne und auffällige Raumgestaltung.

Auch in vielen anderen Kollektionen lassen sich Tapeten mit Struktur finden. Je nach Lichteinfall hat die entsprechende Tapete eine ganz spezielle Wirkung im Raum. Einfach bei der Online-Tapetensuche auch die Augen nach einfach farbigen Unitapeten offen halten und schauen, welche Strukturen sich dahinter verstecken.
Viele Strukturen lassen sich auch gut kombinieren!

Aber auch die Nachteile darf man nicht vorenthalten: Da bei jeder Tapetenart das Entfernen der alten vor der neuen Tapete empfohlen wird, sollte man dies auf jeden Fall auch bei der Strukturtapete beachten. Auch wenn man einfach mal zu faul ist die alten Tapeten zu entfernen, die Strukturtapete würde sich durch Ihre Beschaffenheit in jedem Fall durchdrücken. Somit stellen Relieftapeten keinen haltbaren und geeigneten Untergrund für eine neue Tapete dar.

Wie man die Tapeten einfach selbst verarbeiten kann, was man an Material und Werkzeug benötigt und wie man mit kniffligen und schwierigen Stellen umgeht, zeigen wir hier: Tapetenprofi – Tipps und Tricks

10 Schritte zu erfolgreicher Verarbeitung von Tapeten

  1. Den Kleister nach Verpackungsanweisung anrühren.

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  1. Die Tapetenbahn sollte mit jeweils 5 cm Überstand oben und unten abgemessen werden. Dann kann die Tapete eingekleistert werden hierbei sollte die Weichzeit beachtet werden.

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  1. Damit man sich selber nicht einkleistert, kann man die Tapete einschlagen.

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  1. Die Tapete aufklappen und mit dem einberechneten Überstand an die Wand kleben. Mit einer sauberen Tapetenbürste die Luftbläschen glatt streichen.

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  1. Den Rest der Tapete ausklappen und die Luftbläschen raus bzw. glatt streichen.

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  1. Vorsichtig die überstehende Tapete abschneiden.

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  1. Mit einer sauberen Rolle die Tapete glatt rollen.

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  1. Die zweite Tapetenbahn kann direkt auf Stoß geklebt werden. Bei einer Muster-Tapete muss darauf geachtet werden, dass das Muster zusammen passt.

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  1. Wie in Schritt 4 wird die Tapete wieder glatt gestrichen.

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  1. Mit einem feuchten Schwamm den überschüssigen Kleister vorsichtig abtupfen.

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